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Kultur. Strategie. Perspektiven.

Fishberg strategiert. Fishberg denkt mit. Fishberg denkt nach. Fishberg begleitet. Ob kleine oder große Kulturinstitutionen, öffentlich getragen oder privat finanziert, regional oder überregional. Oder ob Städte und Regionen, die sich Gedanken zur Kulturentwicklung machen: Kulturelle Besonderheiten werden als wertvoll anerkannt und nicht in ein enges Korsett von Standardmethoden gepresst. Es besteht nämlich immer die Gefahr, das Wertvolle zu verlieren. Zumindest aus den Augen.
Kulturelle Inhalte und Programme sind Sache der einzelnen Einrichtungen. Doch bei den Themen, bei denen ein Blick von außen wünschenswert ist, kommt Fishberg mit seinem Expertenwissen und seinem Erfahrungsschatz ins Spiel.

Björn Johannsen
Der Gründer von Fishberg ist diplomierter Orchesterschlagzeuger (Universität der Künste Berlin) und studierter Kulturmanager (Hochschule für Musik und Theater Hamburg). Er war Redaktionsmitglied des Ersten Kulturwirtschaftsberichts Hamburg 2006 und ist seit 2007 Dozent am Institut für Kultur- und Medienmanagement Hamburg mit dem Schwerpunkt „Strategie“. Nach einigen Jahren als Strategieberater bei einer Managementberatung in München war er von 2010 bis 2016 Strategieverantwortlicher an der Musikhochschule Lübeck. Im Anschluss an diese Tätigkeit lebte er für drei Jahre im Kloster Triefenstein und forschte dort im Rahmen der Dissertation zu seinen Schwerpunktthemen „Strategie und Kultur“. Darüber hinaus veröffentlicht Björn Johannsen Artikel zu diesen Themen und erläutert als Redner seine Strategietheorie und seine Sicht auf das Kulturmanagement.

Denkleistung

Strategie ist das Denken und Handeln in Komplexitäten.

Mit unserem künstlerisch und philosophisch geprägten Hintergrund betrachten wir Kultureinrichtungen nicht primär unter wirtschaftlichen Aspekten, sondern behalten immer den eigentlichen Inhalt von Kunst und Kultur als Gradmesser vor Augen. Daher benötigen wir auch keine Schlagworte wie „Wir kümmern uns um Ihre erfolgreiche Positionierung am Markt“ oder „Wir kümmern uns um Ihre Markenbildung“. Unsere Parole ist: Wir kümmern uns in erster Linie um Kunst und Kultur – nicht mehr, nicht weniger.

Denn geht es um Strategie, wird oft auf einen Werkzeugkoffer zugegriffen, der für andere als den kulturellen Bereich erprobte Instrumente und Methoden enthält. Jedoch werden diese dem kulturellen Sektor und dessen Vorzeichen nicht ohne Weiteres gerecht. Durch unsere Auseinandersetzung mit Strategie haben wir ein anderes Verständnis von ihr entwickelt, das es uns ermöglicht, Ihnen beim Denken und Nachsinnen über Ihre Themen zur Seite zu stehen.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Näheres erfahren wollen!

Referenzen

Neue Perspektiven.

Perspektivbildung für einen Kammermusikverein

Ausgangslage: Der Vorstand eines traditionsreichen Kammermusikvereins bittet in der Presse um Hilfe: Geringe Besuchszahlen bei rund acht Konzerten pro Saison, Fehleinnahmen und ein Mitgliederrückgang lassen den Verein in eine unsichere Zukunft steuern.

Lösung: Fishberg empfiehlt die Gestaltung eines neuen Vereinsprofils mit neuen Möglichkeiten der Mitgliedschaft und der Beteiligung. Im Hinblick auf die musikalische Ausrichtung zeigt Fishberg Szenarien auf, die diverse Preisgestaltungen, Entwicklungen von Spendeneinnahmen und Besuchszahlen zum Inhalt haben. Eine Beispielsaison unterstreicht die Notwendigkeit der Fokussierung auf den Premiumbereich und fasst alle Ergebnisse zusammen. Ziel ist, dem Verein zu einem neuen Selbstbewusstsein zu verhelfen.

Identitätsstärkung einer Stiftung für Kirchenmusik

Ausgangslage: Seit 2006 findet sich die Kirchenmusik vierer Gemeinden unter dem Dach einer Stiftung ein. Sie verfolgt den Zweck, die Finanzierung der A-Kichenmusikstellen langfristig durch Erträge aus dem Stiftungskapital zu sichern. Um die Attraktivität für Unterstützer und Besucher zu erhöhen, formuliert der Stiftungsvorstand das Ziel, die Kirchenmusik als Marke in der für Kirchenmusik bekannten Stadt und darüber hinaus auch national zu positionieren.

Lösung: Fishberg erarbeitet auf Grundlage von Einzelgesprächen ein Bild der aktuellen Situation der Kirchenmusik und sensibilisiert Musiker und Vorstandsmitglieder für die vier Markenattribute „Angebot, Geschichte, Design und Verhalten“. In einem internen Kreativworkshop entstehen Ideen und Maßnahmen, die von den Beteiligten jeweils in Hinblick auf die individuellen Gemeindeprofile bewertet werden. Das von Fishberg präsentierte Konzept hilft, gemeinsame Aufgaben zu bündeln und zentral zu lösen, die Wahrnehmung in der Stadt durch gezielte Kommunikation und Pressearbeit zu erhöhen und die Attraktivität für Touristen zu steigern. Die Maßnahmen geben den Musikern mehr Raum, um den Fokus auf ihre künstlerische Tätigkeit zu legen.

Entwicklung einer Kammermusikreihe

Ausgangslage: Ein Sternerestaurant in Hamburg verfügt über einen hauseigenen Ballsaal mit hervorragender Akustik. Der Besitzer und Koch sowie eine renommierte Sängerin entwickeln gemeinsam die Idee, das gastronomische Angebot um stilvolle Kammermusikkonzerte zu erweitern.

Lösung: Fishberg entwickelt das Veranstaltungskonzept, den Markennamen sowie das Design für die Kommunikation. Neben der Pressearbeit übernimmt Fishberg das Ticketing, den Kontakt zu den ausübenden Künstlern zur inhaltlichen Abstimmung sowie die Betreuung der Veranstaltung vor Ort.

Identitätsstärkung eines Knabenchores

Ausgangslage: In Zeiten unsicherer Finanzierung sucht ein renommierter Knabenchor nach neuen Möglichkeiten der Sponsorenansprache zur Schließung einer Finanzlücke.

Lösung: Fishberg moderiert einen zweitägigen Design-Thinking-Workshop mit Mitgliedern des Chorvorstandes, dem Dirigenten sowie Vertretern aus Kultur und Wirtschaft. Es wird deutlich, dass die Sponsorenansprache schwerfällt, da Unklarheit hinsichtlich des eigenen Profils herrscht. Im Fokus steht somit die Frage nach der Identität, die mithilfe diverser Methoden des Design-Thinking-Prozesses beantwortet wird. Am Ende des Workshops besitzt der Vorstand erste Skizzen zu neuen Finanzierungsmodellen auf Basis eines neu erarbeiteten Identitätsverständnisses des Chores.

Vorträge und Seminare

  • Thema Design Thinking als kreative Methode der Ideenfindung – Geeignet für die Re-Strukturierung von Gremien?
    Musikhochschule Freiburg 2015
  • Arbeitsgruppen- und Gremienarbeit: Design Thinking als effektive Methode zur kreativen Ideen- und Lösungsfindung.
    Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt 2016
  • Kreative Techniken zur Ideengenerierung – ein Blick in den umfangreichen Methodenkoffer des Design Thinking.
    Musikhochschule Lübeck 2018

Nachlese

Denken. Schreiben. Nachfragen.

Artikel und Beiträge

Kulturmanagement Network
März 2019

Kulturmanagement Network
Dezember 2017

Handbuch Kulturmanagement
Dezember 2017

Musikforum
Februar 2016

Interviews

Interview #01
Dieter Mack
Komponist

Interview #02
Dr. Wolfgang Fink
Intendant der Bamberger Symphoniker

Interview #03
Jano Marko
Kunsthistorikerin

Interview #04
Heinz Strunk
Autor

Interview #05
Dr. Andreas Hoffmann
Geschäftsführer des Bucerius Kunst Forum

Interview #06
Dr. Stefan Lüddemann
Journalist

Kontakt

Zu fangfrischen Ideen.

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90763 Fürth
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