Aktuell

Frisch und neu.

  • Neu im transcript-Verlag erschienen ist das Buch Strategie und Kultur – Neue Perspektiven für den öffentlichen Kultursektor von Björn Johannsen.
  • Seit April 2019 ist Fishberg Mitglied der Pawlik Gruppe. Das renommierte Beratungsunternehmen sieht in der Kooperation eine für beide Seiten fruchtbare Komplementarität im Denken und im methodischen Handeln.
  • In der März-Ausgabe des Kultur Management Network Magazins ist ein neuer Artikel mit dem Titel „Auf die Sachen selbst zurückgehen“ erschienen. Unter dem Menüpunkt Nachlese ist er auch hier bei Fishberg zu finden.

Profil

Kultur. Weiterdenken. Verwirklichen.

Fishberg denkt mit, Fishberg überdenkt, Fishberg durchdenkt. Fishberg bietet Perspektivenund denkt weiter: Für den Kultursektor und seine Einrichtungen, egal ob klein oder groß, öffentlich getragen oder privat finanziert, regional oder überregional. Oder ob Städte und Regionen, die sich Gedanken zur Kulturentwicklung machen.

Für sie ist Fishberg da. Fishberg beherrscht das klassische Managementinstrumentarium. Doch Fishberg bietet mehr: Es greift auf das Denken und Tun großer Künstler, Philosophen und Wissenschaftler zu. Dadurch können das eigene Sein und die eigene Zukunft auf andersartige Weise betrachtet werden. Betretene Pfade können überprüft, neue Pfade auf dem Weg in die Zukunft gefunden werden. Fishberg wächst auf diesem Weg mit der Einrichtung zusammen und begleitet sie schrittweise in ihrem individuellen Tempo. Muss manchmal auch ein Schritt zurück oder zur Seite getan werden – kein Problem. Die Hauptsache ist, Fishberg gelangt mit der Einrichtung zu einer Lösung des Problems. Und Fishberg hilft beim Realisieren. Denn das ist es, wofür Fishberg steht:
Kultur. Weiterdenken.Verwirklichen.

Fishberg auf den Punkt gebracht:

  • Fishberg hilft den eigentlichen Werten von Kunst und Kultur und bringt sie zu den Menschen.
  • Fishberg hilft den Einrichtungen von Kunst und Kultur und bringt ihnen Menschen.
  • Fishberg nutzt die hauseigene FB-Methode, das auf dem Wissen von Künstlern, Philosophen und Wissenschaftlern basiert, um über Grenzen hinausdenken und Neues entdecken zu können.
  • Fishberg ist keine traditionelle Kulturberatung. Fishberg ist eine Denkfabrik mit angeschlossener Umsetzung.
  • Fishberg stellt die notwendige Nachhaltigkeit her, damit Inhalte und Werte auch morgen noch für die Menschen von Bedeutung sein werden.

Der Gründer
Björn Johannsen ist diplomierter Orchesterschlagzeuger (Universität der Künste Berlin) und studierter Kulturmanager (Hochschule für Musik und Theater Hamburg). Er war Redaktionsmitglied des Ersten Kulturwirtschaftsberichts Hamburg 2006 und ist seit 2007 Dozent am Institut für Kultur- und Medienmanagement Hamburg mit dem Schwerpunkt „Strategie“. Nach einigen Jahren als Strategieberater bei einer Managementberatung in München war er von 2010 bis 2016 Strategieverantwortlicher an der Musikhochschule Lübeck. Im Anschluss an diese Tätigkeit lebte er für drei Jahre im Kloster Triefenstein und forschte dort im Rahmen der Dissertation zu seinen Schwerpunktthemen „Strategie und Kultur“. Darüber hinaus veröffentlicht Björn Johannsen Artikel zu diesen Themen und erläutert als Redner seine Strategietheorie und seine Sicht auf das Kulturmanagement. Seit Juli 2019 steht er neben der Arbeit bei Fishberg dem Konzerthaus Blaibach als Kulturstratege zur Seite.

Der Beirat
Prof. Dr. Henrik Meyer-Hoeven unterstützt Fishberg als Beirat bei vielen Überlegungen und steht Fishberg mit seinem umfangreichen Erfahrungsschatz zur Seite. Hauptberuflich verantwortet er in der Geschäftsführung von Pawlik Consultants den Bereich Produktentwicklung. Sein Studium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre absolvierte er in Hamburg, St. Gallen und Wien. Nach verschiedenen Beratertätigkeiten unter anderem für strategische Allianzen sowie für Handels- und Industrieunternehmen wurde er im Jahr 2002 Gesellschafter der Pawlik Consultants und trat 2004 dem Führungsgremium bei. Im April 2014 ist Prof. Dr. Henrik Meyer-Hoeven für die Professur für Strategy and Leadership an der HSBA berufen worden, zudem ist er Mitglied in der Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.V..

Denkleistung

Strategie ist eine Fähigkeit.

Mit unserem künstlerisch, philosophisch und wissenschaftlich geprägten Hintergrund behalten wir immer den eigentlichen Inhalt von Kunst und Kultur als Gradmesser vor Augen. Daher nutzen wir zur Unterstreichung unserer Grundüberzeugung die Worte des Philosophen Edmund Husserls: „Wir wollen auf die ‚Sachen selbst‘ zurückgehen.“ Leider sind es die Sachen selbst – die Inhalte –, die heutzutage immer schwerer zu den Menschen gelangen. Oder diese zu den Inhalten.

Die Hauptaufgabe von Fishberg ist das Denken. Denken bedeutet für uns, die Fishberg-Methode anzuwenden. Sie ermöglicht es, anders zu denken. Neu zu denken. In die Ferne zu denken. Denn im Unterschied zu Goethe sind wir der Überzeugung, gedanklich in die Ferne schweifen zu müssen, um dort unbekannte Lösungen aufzufinden. Und um in die Ferne zu gelangen, beziehen wir uns unter anderem auf Strawinsky, der sein kreatives Vorgehen so beschrieb: „Je mehr Zwang man sich auferlegt, um so mehr befreit man sich von den Ketten, die den Geist fesseln.“ Am Ende des Tages ist Fishberg so in der Lage, die Sachen selbst im Blick zu behalten und für die Menschen Zugänge zu ihnen und ihren besonderen Werten zu schaffen.

Weiterführende Informationen zum Fishberg-Prozess sind hier zusammengestellt. Aber es gibt auch noch einmal die Leistungen im Überblick:

  • Weiterdenken
    Unter Weiterdenken verstehen wir das Anwenden unser Fishberg-Methode zur Lösung von Problemen jeder Art, mit der Kultureinrichtungen konfrontiert sind.
  • Vermitteln
    Ob nun in mehrstündigen oder mehrtägigen Workshop: Wir vermitteln unser Wissen über Strategie und Kultur und erläutern unsere Fishberg-Methode.
  • Anstoßen
    Fishberg bietet Vorträge zu den Themen Strategie und Kultur an und stößt so neue Denkrichtungen an.

Referenzen

Weitergedacht.

Perspektivbildung für einen Kammermusikverein

Ausgangslage: Der Vorstand eines traditionsreichen Kammermusikvereins bittet in der Presse um Hilfe: Geringe Besuchszahlen bei rund acht Konzerten pro Saison, Fehleinnahmen und ein Mitgliederrückgang lassen den Verein in eine unsichere Zukunft steuern.

Lösung: Fishberg empfiehlt die Gestaltung eines neuen Vereinsprofils mit neuen Möglichkeiten der Mitgliedschaft und der Beteiligung. Im Hinblick auf die musikalische Ausrichtung zeigt Fishberg Szenarien auf, die diverse Preisgestaltungen, Entwicklungen von Spendeneinnahmen und Besuchszahlen zum Inhalt haben. Eine Beispielsaison unterstreicht die Notwendigkeit der Fokussierung auf den Premiumbereich und fasst alle Ergebnisse zusammen. Ziel ist, dem Verein zu einem neuen Selbstbewusstsein zu verhelfen.

Identitätsstärkung einer Stiftung für Kirchenmusik

Ausgangslage: Seit 2006 findet sich die Kirchenmusik vierer Gemeinden unter dem Dach einer Stiftung ein. Sie verfolgt den Zweck, die Finanzierung der A-Kichenmusikstellen langfristig durch Erträge aus dem Stiftungskapital zu sichern. Um die Attraktivität für Unterstützer und Besucher zu erhöhen, formuliert der Stiftungsvorstand das Ziel, die Kirchenmusik als Marke in der für Kirchenmusik bekannten Stadt und darüber hinaus auch national zu positionieren.

Lösung: Fishberg erarbeitet auf Grundlage von Einzelgesprächen ein Bild der aktuellen Situation der Kirchenmusik und sensibilisiert Musiker und Vorstandsmitglieder für die vier Markenattribute „Angebot, Geschichte, Design und Verhalten“. In einem internen Kreativworkshop entstehen Ideen und Maßnahmen, die von den Beteiligten jeweils in Hinblick auf die individuellen Gemeindeprofile bewertet werden. Das von Fishberg präsentierte Konzept hilft, gemeinsame Aufgaben zu bündeln und zentral zu lösen, die Wahrnehmung in der Stadt durch gezielte Kommunikation und Pressearbeit zu erhöhen und die Attraktivität für Touristen zu steigern. Die Maßnahmen geben den Musikern mehr Raum, um den Fokus auf ihre künstlerische Tätigkeit zu legen.

Entwicklung einer Kammermusikreihe

Ausgangslage: Ein Sternerestaurant in Hamburg verfügt über einen hauseigenen Ballsaal mit hervorragender Akustik. Der Besitzer und Koch sowie eine renommierte Sängerin entwickeln gemeinsam die Idee, das gastronomische Angebot um stilvolle Kammermusikkonzerte zu erweitern.

Lösung: Fishberg entwickelt das Veranstaltungskonzept, den Markennamen sowie das Design für die Kommunikation. Neben der Pressearbeit übernimmt Fishberg das Ticketing, den Kontakt zu den ausübenden Künstlern zur inhaltlichen Abstimmung sowie die Betreuung der Veranstaltung vor Ort.

Identitätsstärkung eines Knabenchores

Ausgangslage: In Zeiten unsicherer Finanzierung sucht ein renommierter Knabenchor nach neuen Möglichkeiten der Sponsorenansprache zur Schließung einer Finanzlücke.

Lösung: Fishberg moderiert einen zweitägigen Design-Thinking-Workshop mit Mitgliedern des Chorvorstandes, dem Dirigenten sowie Vertretern aus Kultur und Wirtschaft. Es wird deutlich, dass die Sponsorenansprache schwerfällt, da Unklarheit hinsichtlich des eigenen Profils herrscht. Im Fokus steht somit die Frage nach der Identität, die mithilfe diverser Methoden des Design-Thinking-Prozesses beantwortet wird. Am Ende des Workshops besitzt der Vorstand erste Skizzen zu neuen Finanzierungsmodellen auf Basis eines neu erarbeiteten Identitätsverständnisses des Chores.

Vorträge und Seminare

  • Thema Design Thinking als kreative Methode der Ideenfindung – Geeignet für die Re-Strukturierung von Gremien?
    Musikhochschule Freiburg 2015
  • Arbeitsgruppen- und Gremienarbeit: Design Thinking als effektive Methode zur kreativen Ideen- und Lösungsfindung.
    Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt 2016
  • Kreative Techniken zur Ideengenerierung – ein Blick in den umfangreichen Methodenkoffer des Design Thinking.
    Musikhochschule Lübeck 2018

Nachlese

Denken. Schreiben. Nachfragen.

Artikel und Beiträge

Kulturmanagement Network
März 2019

Kulturmanagement Network
Dezember 2017

Handbuch Kulturmanagement
Dezember 2017

Musikforum
Februar 2016

Interviews

Interview #01
Dieter Mack
Komponist

Interview #02
Dr. Wolfgang Fink
Intendant der Bamberger Symphoniker

Interview #03
Jano Marko
Kunsthistorikerin

Interview #04
Heinz Strunk
Autor

Interview #05
Dr. Andreas Hoffmann
Geschäftsführer des Bucerius Kunst Forum

Interview #06
Dr. Stefan Lüddemann
Journalist

Kontakt

Zu fangfrischen Ideen.

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